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Das Städtische Gymnasium Schmallenberg hat eine lange wechselvolle Geschichte,
die sich auch in der Entwicklung seiner Gebäude widerspiegelt.
Bereits im Jahr 1923 begannen die ersten Verhandlungen über die Gründung einer Aufbauschule.
Die ersten Unterrichtseinheiten fanden ab 1925 in der Fredeburger Volksschule statt.
In den ersten darauffolgenden Jahren wurde die Schule mehrfach umbenannt und weiterentwickelt.
So entstand 1929 ein Neubau in Fredeburg,
der zunächst von der "Deutschen Oberschule in Aufbauform" genutzt wurde.
In den 1930er- und 1940er-Jahren wechselte die Schule mehrmals ihre Standorte.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude zeitweise als Lazarett,
und der Unterricht wurde an verschiedenen Ausweichorten
fortgesetzt - unter anderem in der heutigen Volksschule in Schmallenberg.
Nach Kriegsende wurde die Schule erneut umgewidmet und weitergeführt,
bis 1956 ein Anbau entstand und das Gymnasium den Namen „Staatliches Aufbaugymnasium" erhielt.
Der endgültige Umzug an den heutigen Standort an der Obringhauser Straße erfolgte im Jahr 1975.
Das neue Gebäude wurde notwendig, da das alte Schulhaus durch einen Brand stark beschädigt worden war.
Seitdem ist das Schulgebäude stetig erweitert und modernisiert worden.
Im Jahr 2002 kam ein Kursanbau hinzu, 2008 folgte eine Mensa.
Im Jahr 2019 wurde schließlich der Schulhof neugestaltet und an moderne Anforderungen angepasst.
Das heutige Schulgebäude ist ein funktional gestalteter Komplex,
der verschiedene Lern- und Aufenthaltsbereiche miteinander verbindet.
Es vereint historische Entwicklung mit moderner Schularchitektur und
bietet Raum für rund 700 Schülerinnen und Schüler.
So steht das Gebäude des Städtisches Gymnasiums Schmallenberg
sinnbildlich für Wandel, Anpassung und Fortschritt im
Bildungssystem.
Im Laufe der 100 Jahre war das heutige Gymnasium in diversen unterschiedlichen Gebäuden untergebracht.
Es begann zunächst in Fredeburg in der heutigen Grundschule und dem heutigen Musikbildungszentrum. Kurzzeitig waren Teile der Schule auch im heutigen Internat untergebracht.
Anschließend ging es nach Schmallenberg in das heutige Gebäude der Volkshochschule und des Kindergartens an der Wormbacher Straße.
Während des Krieges kam es zu Ausquartierungen in die Firma Falke, das Schützenzelt, die Volksschule und das Alexanderhaus.
Nach dem Krieg und der Entscheidung Mitte der 1960er Jahre ein grundständiges Gymnasium einzurichten, wurden die Räumlichkeiten an der Wormbacher Straße
trotz Anbau und Pavillions auf dem Schulhof zu klein. Die Stadt erwarb daher zeitnah ein Grundstück am Wormbacher Berg und plante dort den Bau eines Gebäudes für das Gymnasium.
Parallel dazu kam es aber zu erheblichen änderungen in der Bildungslandschaft: Die seit ca. 200 Jahren bestehenden Volksschulen sollten aufgelöst und die Schulform der Hauptschule eingeführt werden.
Außerdem wurde die Realschule nun fest etabliert.
Das Land forderte die Kommunen nun per Erlass zum Bau von Schulzentren auf,
damit die Durchlässigkeit der verschiedenen Schulformen und auch die Umwandlung in eine Gesamtschule erleichtert würden. Dies führte dazu, dass die Stadt ein neues
Grundstück suchen musste und die Bauplanungen von vorne begannen. Das neue Grundstück wurde am Ende der Obringhauser Straße gefunden. Auf dem Bild zu sehen sind zwei
prämierte Ergebnisse des neuen Architektenwettbewerbs, wovon das obere dem heutigen Gebäude schon sehr ähnlich sieht.
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